F3K HLG SAL Segler

In dieser Kategorie finden Sie verschiedene SAL / HLG / F3K  Modelle und dazupassendes Zubehör.

Der SAL (Side-Arm-Launch) ist eine Starttechnik im Modellflug bei der ferngesteuerte Modellsegelflugzeuge, auch DLG (Discus-Launch-Glider), in die Luft geschleudert werden. Die Wettbewerbsklasse in der diese Modelle geflogen werden hat die internationale Bezeichnung F3K. Aber auch man keine Wettbewerbe fliegt, sondern als Hobbyflugzeug, machen diese Segler viel Spass.

Bei der SAL Starttechnik wird der Segler an einem Tragflächenende gehalten und mit einer Drehbewegung des Werfers geschleudert. Die Bewegung erinnert an das Werfen eines Discuswerfers in der Leichtathletik. Daher auch die Bezeichnung Discus-Launch-Glider.

Die Abfluggeschwindigkeit lässt sich deutlich erhöhen wenn vor der Drehung ein Anlauf von einem oder mehreren Schritten gemacht wird. Die hohen Kräfte die beim Start auftreten (vor allem Scherkräfte im Tragfläche/Rumpf Übergang) und die aerodynamische Belastung (durch Abwurfgeschwindigkeiten bis über 100 km/h) ergeben eine enorme Beanspruchung für das Modell.

Deshalb bestehen die meisten dieser Modelle aus Verbundwerkstoffen mit Glas-, Aramid- und Kohlenstofffasern. Einsteigermodelle gibt es auch in Rippenbauweise oder Jedelsky-Vollbalsa-Bauweise. Um die Energie dieser Wurftechnik bestmöglich in Höhe umzusetzen haben die Modelle meist sehr dünne Tragflächenprofile mit oft nur 6,5-7%  relativer Dicke. Wölbklappen, ein geringer CW-Wert sowie ein langen Leitwerks-Hebelarm verbessern diese Hochstarteigenschaften. Das Seitenleitwerk ist meist so gebaut, dass es auch unterhalb des Leitwerksträgers eine aerodynamisch wirksame Fläche besitzt. Das lässt das Modell nach dem Werfen schnell wieder aus der Drehung in die passende Flugrichtung gieren. Ein Wurfstift am Ende der Tragfläche vereinfacht das Halten des Modells. Laut Wettbewerbsreglement muss diese Wurfhilfe ein fester, integrierter Bestandteil des Flugzeugs innerhalb der Spannweite sein. Aus- oder einziehbare oder abwerfbare Wurfhilfen sind nicht erlaubt.

Diese Modelle sind sehr leicht ausgeführt (unter 300 g) um entsprechend gute Segel- und Thermineigenschaften zu haben. Gesteuert werden sie meist mit 3 bis 4 Servos zur Steuerung von Seiten-, Höhen- und Querruder. Die Querruder haben meist auch eine Wölbklappenfunktion.Die Spannweite darf in der Wettbewerbsklasse F3K maximal 150cm betragen.

Je nach Können und Kraft des Werfers werden Ausgangshöhen von bis zu 65 m erreicht. Doch schon aus geringeren Ausgangshöhen lassen sich schon an leicht thermischen Tagen meist problemlos Aufwinde finden. Den SAL / DLG Modellsegelflugzeugen wurde 2008 von der FAI eine eigene internationale Wettbewerbsklasse gewidmet. F3K. Im Juli 2011 fand die erste offizielle FAI-Weltmeisterschaft in der Disziplin F3K in Arboga in Schweden statt.

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